RTL Text: Ballack-Comeback erst 2007218
Dienstag, 20. November 2007 – 00:17 Uhr
Scheiße wenn man zuwenig Platz hat, weil fast ein Viertel des Bildes mit Eigenwerbung vollgeballert ist:

Scheiße wenn man zuwenig Platz hat, weil fast ein Viertel des Bildes mit Eigenwerbung vollgeballert ist:

Ein schön geschriebener und irgendwie erschreckender Text über die Arbeit von Abgeordneten gibt es jetzt im Süddeutsche Zeitung Magazin. Persönlich schön finde ich, dass er von Marco Bülow ist, dem ich bei der Bundestagswahl 2005 noch meine Stimme gegeben habe. Auch wenn ich mittlerweile selbst nur noch sehr wenig mit der SPD sympathisiere gibt mir das doch schon ein Stück das Gefühl, dass meine Entscheidung damals vielleicht nicht völlig falsch war.
Hier gehts zum Text beim SZ Magazin
//update:
Hier die offizielle Liste über die Abstimmung bezüglich der Vorratsdatenspeicherung. Ich revidiere hiermit direkt mal meine Aussage, vielleicht doch eine nicht ganz so falsche Entscheidung getroffen zu haben. Wie kann man bitte als Journalist für die VDS stimmen?
Tags: Marco Bülow, SPD
Meine Güte, „Geiz ist geil“ ging uns allen tierisch auf den Sack, und wie haben wir uns alle gefreut als verlautet wurde, dass sich Saturn von Jung von Matt getrennt hat und abkehr nimmt von der „Geiz ist geil“-Scheiße. Der neue Slogan ist „Wir lieben Technik - und hassen Teuer“, wobei eine deutliche Betonung des Wortes „hassen“ zu vernehmen ist.
Ich frag mich da doch ernsthaft, wie kann man seine Marke, sein Unternehmen oder auch die Produkte mit einem so signifikant betonten „hassen“ bewerben? Generell finde ich, wird das Wort „Hass“ in unserer Gesellschaft viel zu oft eingesetzt. Es ist nicht mehr so, dass man etwas nicht mehr mag, nein, man hasst es prinzipiell direkt. „Ich hasse sone Musik“, „… und hassen teuer“ oder „ich hasse Montage“ sind nur einige Beispiele von Phrasen die mir in den letzten Tagen begegnet sind, wobei letzteres sicherlich noch am nachvollziehbarsten ist, da wohl mit einem Hauch von Selbstmitleid ausgesprochen.
Aber vielleicht ist die neue Kampagne von Saturn ja richtungsweisend und unsere Gesellschaft ist binnen kurzer Zeit genauso vom Saturn-Hass angekotzt wie sie es mittlerweile von „Geiz ist geil“ ist und im Prinzip immer war. So gesehen könnte man Saturn eine Verbesserung unserer Gesellschaft positiv vorhalten. Vielleicht wird aber auch einfach noch mehr gehasst in Zukunft, weil der Hass einfach alltäglich wird. Man wird abwarten müssen wie sich das entwickelt.
Ich kauf ja glücklicherweise schon seit Jahren nichts mehr bei den MediaMarktSaturn-Werbemongos. Kann ich Euch auch empfehlen. Onlineshops sind meist viel günstiger. Und beraten lassen kann man sich ja weiterhin im Fachhandel bei Saturn – ohne was zu kaufen.
Tags: Hass, Jung von Matt, Saturn, Werbung
Liebe Presse, wart ihr es nicht, die behauptet haben, mit dem Presseboykott würden die Spieler von Borussia Dortmund nur ihren Fans gegenüber unfair sein? Wart ihr nicht diejenigen die behauptet haben, das sei alles nur ein „Verhalten wie im Kindergarten“? Seid ihr nicht diejenigen, die durch die Art Eurer Berichterstattung, Eure Wortwahl und der Art wie Ihr über so manchen Spieler berichtet („Oma-Abwehr“, „Fehleinkauf“, „Chaos-Truppe“, …) diesen Boykott quasi selbst herausprovoziert habt?
Die Aktion, dass Ihr es den Spielern gleich macht, und nach dem DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt nicht mit unseren Spielern redet, bzw. geredet habt, zeugt von wahrem Verhalten wie in Kindergarten und nehme ich Euch als Fan, „der ein Recht darauf hat von der Presse Neuigkeiten über die Spieler meines Vereins zu erfahren“ (Zitat von Euch) persönlich übel.
Ich bin jedenfalls froh das Internet sowie einen BVB-Club Zugang zu haben, und werde Eure Publikationen in bester Manier für die nächsten 4 Wochen ebenfalls Boykottieren.
Herzlichen Gruß,
ein Fan.